Film und dieses & jenes, von Tobias Kessler

Kategorie: Fernsehen (Seite 2 von 3)

Interview zum Buch „Homosexualität bei den Simpsons“

Simpsons

 

Seit 1989 läuft die amerikanische Zeichentrickserie „Die Simpsons“ im Fernsehen – für Kinder ein bunter Spaß, für Erwachsene eine satirische Reihe, die sich mit Gesellschaft und Politik beschäftigt, auch mit Homosexualität. Der Autor Erwin In het Panhuis (Foto: Axel Bach) hat die Serie für sein Buch „Hinter den schwulen Lachern“ untersucht.

 

Warum haben Sie gerade „Die Simpsons“ erforscht? Weil es eine so bekannte Serie ist? Oder ist der Umgang mit Homosexualität dort ein besonderer?

Beides. Die Serie beschäftigt sich viel mit Homosexualität und macht das meist mit sehr sensiblem und anspruchsvollem Humor. Zwar wird gerne mit Klischees gearbeitet, etwa mit Männern, die nasal sprechen und den kleinen Finger abspreizen, es geht aber weit darüber hinaus. Außerdem finde ich generell Mainstream-Medien interessanter als Themen, mit denen sich ausschließlich die schwul-lesbische Subkultur beschäftigt.

Ist die Serie homophob?

Im Gegenteil. Sie hat eine sehr liberale Einstellung, die in der Offenheit über die des Durchschnitts-Amerikaners hinaus geht. Bei den „Simpsons“ wird Partei für die Homo-Ehe ergriffen, 1990 gab es dort sogar den ersten schwulen Kuss im US-Fernsehen – in England musste diese Szene sogar gekürzt werden, um als DVD eine entsprechende Altersfreigabe zu erreichen.

Wie hat sich die Thematisierung von Homosexualität über die Jahrzehnte verändert bei den „Simpsons“?

In den ersten Jahren war Homosexualität kaum ein Thema, was wohl auch mit der politischen Großwetterlage zu tun hatte – da gab es ein konservatives Hoch in den USA. Aber spätestens seit der fünften Staffel 1993 wird sie oft behandelt. Es gibt aber auch Einschnitte, bei denen die Serie zurückrudern musste. Etwa nach dem so genannten „Nipplegate-Skandal“, als Janet Jackson 2004 im TV angeblich aus Versehen ihre Brust entblößte.

Was war die Folge?

Strengere Auflagen im US-Fernsehen, auch für Zeichentrickserien, etwa dass man keine nackten Hintern mehr zeichnen durfte – auch wenn „Nipplegate“ in keinem Zusammenhang mit Homosexualität stand. Es gibt aber generell auch einige schwule Zensur-Beispiele, die die Grenze des Darstellbaren veranschaulichen, etwa der homoerotische Traum bei der Serien-Figur Smithers, bei dem eine Beule unter der Bettdecke als Erektion wahrnehmbar war.

Es verwundert ohnehin, dass die Serie bei dem sehr konservativen Sender Fox läuft. War der Sender früher, als die Simpsons dort anfingen, liberaler als heute?

Nein, Fox war schon immer sehr konservativ. Deshalb hat es viele überrascht, dass so etwas Linksliberales wie die „Simpsons“ dort laufen kann und sich sogar gezielt über die Rechtslastigkeit des Senders lustig macht. Fox-Besitzer Rupert Murdoch ist sogar Gastsprecher der „Simpsons“.

Wie passt das denn zusammen?

Für Fox ist die Serie offenbar ein linksliberales Aushängeschild im Unterhaltungsbereich, um nach außen hin als pluralistisch zu erscheinen, auch wenn der Sender – vor allem in der Polit-Berichterstattung – ausschließlich republikanisch geprägt ist.

Wie geht die Serie mit Homo-Klischees um? Werden die so überzogen, dass dadurch schon so etwas wie eine Satire auf gängige Vorurteile entsteht?

Nein, eine Parodie auf Klischees sehe ich hier nicht. Aber wenn man sich über klischeehaft schießwütige Polizisten und korrupte Politiker lustig macht, sehe ich auch bei klischeehaft tuntigen Schwulen kein Problem. In vielen Fällen werden diese Klischees als Vorurteile entlarvt. Bei den „Simpsons“ wird aber auch bei Themen wie Rassismus oder Frauenrechten nicht mit deutlicher Pädagogik gearbeitet, sondern mit einem subtilen und subversiven Humor.

War Aids je ein Thema?

So gut wie nie, was mich sehr erstaunt hat, weil die Serie sonst so mutig ist. Es gibt eine gutgemachte Szene, die die irrationalen Ängste angesichts Aids karikiert, aber das war’s leider schon. Matt Groening, der Schöpfer der Serie, lässt das Thema außen vor, weil er mit seinem Humor in Bezug auf HIV/Aids unzufrieden ist. Das ist schade, weil die Serie auch mit ernsten Themen wie Suizid und sexuellem Missbrauch sehr gut umgehen kann.

Die Serie wird ebenso von Kindern wie von Erwachsenen gesehen – welchen Effekt hat die Darstellung der Homosexualität dort auf Kinder?

Ich glaube, bei Kindern bleibt vor allem die Erkenntnis hängen, dass Schwule und Lesben sich von Heteros kaum unterscheiden. Sie wollen heiraten und suchen ihr privates Glück. Mit dieser Selbstverständlichkeit kann die Serie emanzipatorisch durchaus viel erreichen.

Sind die Macher der Serie selbst schwul?

Auf den Audiokommentaren der DVDs gibt es zumindest keinen, der sich outet. Sie haben sich in einer Szene aus Scherz einmal alle als schwul beziehungsweise lesbisch bezeichnet. Dann haben sie sich darüber lustig gemacht, dass viele Zuschauer diesen selbstironischen Humor nicht verstanden haben. Es sind also aufgeschlossene Heteros, denen es egal ist, für schwul oder lesbisch gehalten zu werden. Matt Groening ist ein Kind der 70er Jahre. Ihn stört es einfach, dass den Schwulen und Lesben immer noch wichtige Rechte vorenthalten werden.

Läuft die Serie auch in Russland, wo seit einiger Zeit die positive Darstellung von Homosexualität in der Öffentlichkeit verboten ist?

Ja, sie läuft, wird aber zensiert – überraschenderweise nur in den politischen Passagen. Dabei machen sich „Die Simpsons“ vor allem über die amerikanische Politik lustig, was ja in Russland niemanden stören sollte. „The Voice of Russia“ schrieb als Fazit zu meinem Buch: „Die Simpsons behandeln Homosexualität als etwas Normales.“ Für mich wurde aus dieser Kurzmeldung nicht klar, ob der Autor das nun positiv oder negativ meint.

Haben Sie für Ihr Buch lange nach einem Verlag gesucht?

Nein, ich hatte Glück. Bei demselben Verlag, „Archiv der Jugendkulturen“ (heute Hirnkost KG) hatte ich schon ein Buch über Schwule und Lesben in der „Bravo“ veröffentlicht und innerhalb von 24 Stunden hat mir mein Verleger zugesagt, dass er auch das „Simpsons“-Buch herausgeben möchte. Über seinen Mut, auch mehrere hundert Fotos abzudrucken – ein Novum im Bereich der Sekundärliteratur – habe ich mich sehr gefreut.

Erwin In het Panhuis: Hinter den schwulen Lachern. Homosexualität bei den Simpsons. Hirnkost KG, 205 Seiten, 350 Abbildungen, 28 Euro.

www.erwin-in-het-panhuis.de

 

Simpsons

Ein Vollbad in Kitsch und Farbe: „Flash Gordon“ von Mike Hodges

Flash Gordon

Flash Gordon (Sam Jones) in kurzem Beinkleid. Foto:  ARD Degeto

Geht es bunter? Dem britischen Regisseur Mike Hodges, der 1971 mit „Get Carter“ einen grauen, eisigen Gangsterfilmklassiker drehte, gelang 1980 mit „Flash Gordon“ ein knallbuntes Spektakel. Hodges, nach seinen eigenen Angaben vierte bis fünfte Wahl des Produzenten Dino de Laurentiis („Barbarella“), hatte um die 25 Millionen Dollar zur Verfügung, damals eine mehr als stattliche Summe, und gab sie offensichtlich vor allem für Farbe im Baumarkt aus. Die herrlichen Bauten von John Graysmark, mal verkitschter Art-Deco, mal technoide Futuristik, und die Kostüme von Danilo Donati erstrahlen in Rot und glitzern so golden, dass man manchmal nach einer Sonnenbrille greifen möchte. Die Planetenlandschaften und Modelle sehen so künstlich aus, dass man Absicht vermuten muss: Hier wirkt der Film, entstanden im Science-Fiction-Boom der 80er, den „Krieg der Sterne“ angeschoben hatte, wie ein Anti-„Star Wars“: Während George Lucas seine märchenhafte, aus allerlei Mythen zusammengesetzte Handlung optisch realistisch und mit biblischem Ernst präsentiert, schwelgt Hodges im künstlichen Kitsch – fotografiert von „Star Wars“-Kameramann Gilbert Taylor – badet in Farben, lässt Funken sprühen, Sümpfe blubbern und Queen musizieren – die Musik passt wunderbar in den Kontext, vor allem zu einer Attacke flatternder Falkenmänner auf ein Fluggefährt, bei der sich Dröhngitarre, ein donnerndes Schlagzeug und die Action im Spielzeugland zu einem poppigen Gesamtkunstwerk vereinen.

Der Film basiert auf den Comics von Alex Raymond, die in den 30ern schon mal als Serial verfilmt und in den Siebzigern mit zwei „Flesh Gordon“-Filmen veräppelt wurden. Um einen wackeren blonden Erdling geht es, der auf einem fernen Planeten einem asiatisch wirkenden Bösewicht namens Ming (gespielt von Max von Sydow) zeigt, wo der Hammer hängt, da der Finsterling a) den Planeten Erde bedroht und b) die Freundin des Helden in seinem geräumigen Harem unterbringen will.
Kurz zurück zu „Krieg der Sterne“: Im Gegensatz zum Film sucht die deutsche Fassung Parallelen zu Lucas’ Film – es ist kein Zufall, wenn der Held von Hans-Georg Panczak gesprochen wird, der Stimme von Luke Skywalker, und ein schwarzgewandeter Bösewicht von Heinz Petruo, die deutsche Stimme Darth Vaders.

Viel kritisiert wurde beim Filmstart der schauspielerisch vorher unerfahrene Sam Jones als Flash Gordon – aber schlecht macht er seine Sache nicht. Timothy Dalton, damals vor allem auf der Bühne erfolgreich und erst sieben Jahre später James Bond, spielt einen Prinzen mit Errol-Flynn-Schnurrbart und knallgrüner Uniform; Bühnenkollege Brian Blessed mimt den Anführer der Falkenmänner und frönt lustvoll dem Over-Acting: Wenn er lacht, sieht man geschätzt 80 Zähne und Blesseds Mandeln; jeder Dialogsatz wird schreiend deklamiert, als spreche Blessed für eine Rolle in „300“ vor. Da hätte er auch gut reingepasst – ebenso wie Ornella Muti als libidonös hyperaktive Königstochter.

„Flash Gordon“ läuft in der Nacht von Samstag auf Sonntag ab 1.45 Uhr in der ARD.
DVD und Blu-ray sind bei Studiocanal erschienen.

http://www.studiocanal.de

 

Die folgenden Fotos stammen von Studiocanal, einige entstanden bei den Dreharbeiten vor der „blue screen“, Platzhalter für die später einkopierten bunten Himmelslandschaften.

Flash Gordon

Flash Gordon

Flash Gordon

Flash Gordon

Flash Gordon

Flash Gordon

 

 

 

 

 

Hölle Belfast: „71“ von Yann Demange

Belfast 71

Der junge britische Soldat Gary Hook (Jack O’Connell, Mitte) gerät 1971 in Belfast zwischen die Fronten des Nordirlandkonflikts.

Eine schöne Idee: Gerade läuft die Berlinale, da zeigt 3sat eine Reihe mit herausragenden Produktionen, die bei den Filmfestspielen zu sehen waren und dort prämiert wurden – oder auch nicht. So erging es nämlich dem Film „71“: Bei der Berlinale 2014 erwies sich ausgerechnet dieses Kino-Debüt als eines der souveränsten Werke des ganzen Wettbewerbs – und ging dann bei der Preisvergabe leer aus. Gut also, dass der Film jetzt in TV-Erstausstrahlung zu sehen ist.

In dem Film von Regisseur Yann Demange wird ein junger britischer Soldat nach Irland abkommandiert und landet mehr oder weniger unvorbereitet im Chaos des Belfast von 1971. Bei einer Hausdurchsuchung eskaliert der Hass der Bewohner auf die Soldaten, die Hals über Kopf fliehen – den jungen Kollegen lassen sie dabei zurück. Für den beginnt eine Odyssee durch Hinterhöfe, Schuppen und Wohnungen eines Kriegsgebiets, verfolgt von IRA-Männern, die ihn töten wollen.

Es ist eine einfache Geschichte, aus der Demange finsteres, atmoshärisch nahezu erdrückendes Spannungskino macht. Die Kamera ist mittendrin, wenn in einer Menschenmenge die Aggression erst brodelt und sich dann in Gewalt Bahn bricht; wenn der Soldat atemlos durch lange Gassen und über Hinterhöfe flüchtet; und wenn das nächtliche Belfast, nur erhellt vom Widerschein brennender Gebäude, wirkt wie ein Vorort der Hölle.

Als Zuschauer nimmt man dabei die Perspektive des Verfolgten ein, eines Jedermanns, der nur die Nacht überleben und seine Kaserne wiederfinden will. Jack O’Connell spielt ihn nicht als markigen Helden, sondern als Verzweifelten und restlos Überforderten. Der Film gibt dabei nicht vor, in 90 Minuten die Komplexität des Nordirland-Konflikts aufdröseln zu wollen – die IRA tut hier Furchtbares, aber ebenso die zivile MRF-Truppe des britischen Militärs, die ihrerseits wenig Interesse am Überleben des Soldaten hat. Für den wird es die längste, vielleicht letzte Nacht seines Lebens.

 

 

Belfast 71

 

 

 

 

 

 

Goldener Serien-Oldie: „Bier und Spiele“ auf DVD

Bier und Spiele

Regisseur Michael Verhoeven, Ehrengast des gerade zu Ende gegangenen Ophüls-Festivals, ist vor allem für Politisches bekannt: „Die weiße Rose“, „Mutters Courage“, „Das schreckliche Mädchen“ oder auch „Der unbekannte Soldat“. Da werden Folgen vom „Kommissar“ oder „Tatort“ rückblickend oft übersehen; jetzt erscheint Verhoevens 1977er TV-Serie „Bier und Spiele“ auf DVD, die in den Mikrokosmos eines Handballvereins namens SV Wallbach führt. Der hat gerade den Aufstieg in die erste Liga geschafft (dank der Bestechung des Gegners) und muss sich in dieser neuen Welt erstmal zurechtfinden – sind alle Spieler noch gut genug? Muss der in die Jahre gekommene Masseur gehen? (Hauptsache, der unfähige Neffe des Sponsors bleibt!).

Manche 70er-Jahre-Serien erfreuen ja mit Zeitgeist-Optik von einst und ruhigem Erzählrhythmus; „Bier und Spiele“ bietet zwar auch Schnauzbärte, Schlaghosen und bizarre Tapeten zuhauf – der Rhythmus der 14 Episoden à 25 Minuten ist aber ausgesprochen flott. Schon in der ersten Minute ist klar, dass der bierbrauende Sponsor („Sei schlauer, trink Schauer!“) gottgleich über dem Verein thront; der Manager (Friedrich von Thun) lenkt geschickt, man möchte ihn nicht zum Feind haben, aber unbedingt zum Freund, denn „solange ich hier bin, haben alle ihre Schäfchen im Trockenen“. Die verräucherten Hinterzimmer, muffigen Umkleidekabinen und abgewohnten Vereinskneipen, fast dokumentarisch abgebildet, werden zur Bühne von kleinen und großen Sorgen, Konflikten und immer wieder Mauscheleien – sehr sehenswert.

Erschienen bei Polar Film.

 

Bier und Spiele

 

Bier und Spiele

Regisseur Jochen Alexander Freydank über „Der Bau“

kafkas der bau

Der Regisseur Jochen Freydank, aufgenommen am 21.01.2015 beim 36. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken.
Foto: Oliver Dietze

„Den Film muss nicht jeder mögen. Aber ich musste ihn einfach machen“, sagt Jochen Alexander Freydank. „Der Bau“ ist ein schwerer Brocken – und ein Herzensprojekt für den Regisseur, Autor und Produzenten. Mit 16, 17 hatte er Kafkas Erzählung „Der Bau“ gelesen, die ihn nie los ließ, und die er lange in ein Drehbuch umzuformen versuchte. „Vor zehn Jahren hatte ich endlich eine Fassung, bei der ich glaubte, den Stoff geknackt zu haben.“ Aus dem dachsartigen Tier bei Kafka wird bei ihm ein Mensch, das Thema bleibt: Rückzug, Angst, Isolation.

Kein Stoff für eine Sommerkomödie – entsprechend mühselig war die Finanzierung, bei der Freydank auch sein Oscar von 2009 für den Kurzfilm „Spielzeugland“ nicht entscheidend weiterhalf. „Es ist eben ein ungewöhnliches Projekt – und mein Entschluss, viel von Kafkas Sprache mithineinzunehmen, hat die Sache nicht einfacher gemacht.“

Nach Jahren hatte Freydank, der 2010 den SR-Tatort „Heimatfront“ inszenierte, das Budget zusammen, nachdem zuletzt noch das Saarland als Unterstützer und der SR als Ko-Produzent mit einstiegen. Um die 750 000 Euro hat der Film nun gekostet. „Ein Fernsehspiel kostet das Doppelte“, sagt Freydank, der hier gegen die klassische Kino-Regel verstieß, nie das eigene Geld zu investieren: In die letzte Lücke hat er „sein Erspartes rinjesteckt“, sagt der Berliner. „Darum habe ich mich nicht gerissen, aber jetzt denke ich nicht mehr darüber nach – es musste sein.“

Vor genau vier Jahren begannen die Dreharbeiten auf dem Gelände der Industriekultur Saar in Göttelborn, wo der Film fast vollständig entstand, abgesehen von einem Tag in Luxemburg und einem Ausflug in die Völklinger Hütte. „Irre kalt war es“, sagt Freydank, „es gab keinen Moment mit Sonnenschein“. Erfreulicher war die Logistik: „Im Umkreis von einem Kilometer hatten wir 20 Drehorte, zum Teil natürlich, zum Teil gebaut. Normalerweise geht ein Drittel der Drehzeit ja für den Umzug von Ort A nach B drauf – da haben wir viel Zeit gespart.“

Die Hauptrolle des Films spielt Axel Prahl, der jene überraschen wird, die ihn vor allem aus dem Münsteraner „Tatort“ kennen – man begleitet Prahl, in jeder Einstellung zu sehen, beim Abgleiten in die Paranoia, beim Zusammenbruch, beim Mord. „Er spielt ja sonst anderes, aber ich wusste, dass er das kann“, sagt Freydank, „er hat schnell zugesagt, meinte aber selbst , dass das ein harter Brocken ist, Kafkas Sprache ist ja nicht ohne“. Auch Josef Hader als Hausmeister war schnell dabei – solche Zusagen seien Glücksmomente gewesen in einer Planungsphase mit „dunklen Momenten, auch wenn ich jetzt keine Sekunde bereue“.

1.2.,  23.35 Uhr, Arte.

 

kafkas der bau

Franz (Axel Prahl) in seinem Bau. © Mephisto Film/Manuela Meyer/Foto: SR

„Was heißt hier Ende“ – Dominik Grafs Porträt von Michael Althen

Michael Althen Dominik Graf

Der Filmkritiker Michael Althen in Venedig. Foto: WDR/rbb/Beatrix Schnippenkoetter

„Was heißt hier Ende?“ – Dominik Grafs Porträt des Filmkritikers Michael Althen

(Dienstag, 31. Januar, 0 Uhr, WDR).

Seine Texte seien ja schön gewesen, sagt Michael Althens Vater im Film, „aber die Nachrufe, die waren wunderschön“. Diesen filmischen Nachruf nun auf Althen selbst könnte man auch so nennen. Dominik Graf hat ihn gedreht, der neben seinen Spielfilmen („Die Katze“, „Geliebte Schwestern“) und TV-Arbeiten („Zielfahnder“) immer wieder auch Filmessays dreht – einige auch zusammen mit dem Filmkritiker Michael Althen, der ihm ein Freund wurde und 2011 starb, im Alter von 48 Jahren. Grafs Film ist ein mosaikartiges Porträt, gefühlvoll, aber nicht sentimental – um einen Kino-Liebenden geht es, dessen Bild Graf aus vielen Teilen zusammensetzt: Da sind Ausschnitte aus Althens eigenen Filmen, vor allem über den Maler Nicolas de Staël, der ihn faszinierte; Texte Althens übers Kino, die Graf wundervoll raunend liest; da sind die Kinder, die Witwe, die Freunde und Kollegen, die Anekdoten erzählen – Kritiker wie Andreas Kilb, Tobias Kniebe, Harald Pauli, Regisseure wie Christian Petzold und Caroline Link.

Von dem Nachtschwärmer Althen hören wir da, der erst schrieb, wenn alle um ihn herum ins Bett gegangen waren; der kaum etwas mehr fürchtete, als dass Regisseur Michelangelo Antonioni stirbt, wenn Althen in Urlaub ist und deshalb keinen Nachruf schreiben kann. Er schrieb ihn dann nach jahrelangem Zögern vorab, „für die Schublade“ sozusagen – einen Tag später starb Antonioni. Und Althen gab sich eine gewisse Mitschuld, erzählt seine Frau und lächelt.

Natürlich erzählen die Freunde vor allem Nettes über Althen, auch wenn die Kollegin Doris Kuhn dessen manchmal etwas gefühlsbeladenen und bedeutsamen Stil sanft veräppelt, wenn Althen etwa von den „Pfützen der Erinnerung“ spricht. Dabei schlägt der Film einen thematisch noch weiteren Bogen – ist die Filmkritik langweilig geworden? Hat sie nur noch Service-Charakter? Wie kann man sich Begeisterung fürs Kino erhalten, wenn man sich 30 Jahr lang berufsmäßig Filme anschaut und alles, wie Andreas Kilb es beschreibt, „schon 20 Mal gesehen hat – und davon 18 Mal besser“? Auch darum geht es in Grafs Film, der über sein Sujet hinausweist, über ihm kreist und immer wieder zurück kommt.

D 2015, 122 Min., Regie und Buch: Dominik Graf; mit Wim Wenders, Moritz von Uslar, Anke Sterneborg, Romuald Karmakar, Tom Tykwer, Peter Körte.

„The Night Manager“ von Susanne Bier

Tom Hiddleston the night manager

Tom Hiddleston the night manager
„Der Spion, der aus der Kälte kam“ und „Dame, König, As, Spion“ gelten als die besten Adaptionen von Romanen John le Carrés. Der BBC-Mehrteiler „The night manager“ kommt nicht ganz heran, ist dennoch sehr sehenswert. Gestern gewann der Film drei Golden Globes für die Darsteller Tom Hiddleston und Olivia Colman.

Den Romanen von John Le Carré, mit ihren kunstvollen personellen Verästelungen, kommt das Format des Mehrteilers im Fernsehen eher entgegen als der kürzere Kinofilm. Gerade die BBC-Verfilmung von „Dame, König, As, Spion“ (1979) mit Alec Guinness ist eine kongeniale Adaption; die Kinofassung von 2011 mit Gary Oldman dagegen wirkt kurzatmig. Die BBC hat sich Le Carrés Romans „The Night Manager“ angenommen und ihn in sechs Teilen verfilmt. Der Aufwand ist enorm – angesichts der Konkurrenz von HBO und Netflix muss geklotzt werden – und vor wie hinter der Kamera drängelt sich Talent zuhauf. Tom Hiddleston spielt Jonathan Pine, einen Nachtportier/manager in Kairo, dem während des arabischen Frühlings Informationen über illegale Waffengeschäfte zugespielt werden – kurz darauf wird die Informantin ermordet. Pine flieht in die Schweiz und wird vom Geheimdienst rekrutiert: Er soll in die Organisation des Unternehmers Richard Roper (Hugh Laurie) eingeschleust werden, der hinter allem steckt, dem man bisher aber nichts nachweisen konnte. Langsam beginnt der Brite mit Vergangenheit im Militär seinen Aufstieg in der glamourös lebenden Entourage um Roper und lebt ständig in Angst, enttarnt zu werden. Man ahnt es schon beim Lesen: Der elementare Plot ist nichts Neues, auch nicht die Idee, dass der Agent in Liebe für die Gangsterbraut entflammt – gerade da kommt die Dramaturgie etwas ins Stolpern.

Umso erstaunlicher also, dass diese acht Episoden à einer Dreiviertelstunde eine enorme Spannung aufbauen und mit der Präzision eines Uhrwerks dahinschnurren. Die dänische Regisseurin Susanne Bier (ihr Film „In einer besseren Welt“ gewann 2011 einen Oscar) inszeniert ohne Schnörkel und hat ein gutes Ensemble beisammen. Hugh Laurie gibt einen rational eisigen Waffenhändler mit besten Manieren (dank britischer Elite-Schule), Hiddleston bringt als Agent Härte und Skrupel gut zusammen. Auch die Stärke des TV-Formats zeigt sich: Figuren, die in einem 100-Minuten-Film vielleicht auf wenige Sätze komprimiert wären, entfalten hier ein Eigenleben mit einer gewissen Tragik – allen voran der Intimus des Waffenhändlers (Tom Hollander), der langsam aber sicher vom eingeschleusten Agenten verdrängt wird. Freudig schwelgt der Film im Bestverdiener-Glamour, man wandelt durch edle Hotels und sieht die schönsten Ecken von Zermatt und Mallorca, Kairo und Istanbul. James-Bond-Aroma schwebt durch die Szenerie, „The night manager“ ist, anders als „Dame, König, As, Spion“, kein Anti-007. Für die nächste Bond-Regie wäre Susanne Bier eine interessante Kandidatin – wer, wie sie, aus einem recht schematischen Drehbuch Hochspannung entwickeln kann, müsste bei 007 herzlich willkommen sein.

Erschienen bei Concorde Home Entertainment. Fotos: Concorde

Tom Hiddleston the night manager

Schöne Menschen an schönen Orten: „Codename U.N.C.L.E.“ von Guy Ritchie

 

 

Codename U.N.C.L.E. Guy Ritchie

 

Eine neue Kinoreihe wollte dieser Film einläuten, vergebens: Die Kritiken waren lauwarm, die Kinos halbleer. Schade um ein buntes, munteres Werk, das auf DVD vielleicht mehr Glück hat. „Codename U.N.C.L.E.“ von Guy Ritchie („Sherlock Holmes“) erzählt von zwei Agenten in den 60er Jahren, die sich aus ideologischen Gründen herzlich abgeneigt sind: ein stocksteifer russischer Hüne (Armie Hammer) und ein Amerikaner mit Hang zu Luxus und Schnöseltum (Henry Cavill). Dennoch müssen sie zusammenarbeiten, um einer Gaunerbande eine Atombombe zu entwenden. Der Plot ist also so dünn wie ein Pfannkuchen, den aber zuckert und parfümiert die Regie nach allen Regeln der Kunst: Schöne, gut gekleidete Menschen wandeln durch edle Hotelsuiten und Roms schönste Orte, die Dialoge sind ironisch gefärbt, es herrscht nur mäßige Spannung, dafür aber eine nostalgische Gemütlichkeit – da passt es gut, dass der US-Agent, als er merkt, dass er betäubt wurde, sich den besten Platz auf dem nächsten Sofa sucht, bevor das Gift wirkt. Charmant.

Passend ist auch die vage Vorlage des Films auf DVD erschienen, die US-TV-Serie „Solo für O.N.C.E.L.“ (1964-1968). Die erste, noch schwarzweiße Staffel (auch wenn die Hülle Farbe verspricht), bietet flotte Agentenabenteurer mit dem kürzlich verstorbenen Robert Vaughn und David McCallum in damaliger TV-Ästhetik: viele Studioszenen, dazu als Simulation glamouröser Schauplätze ein paar Tourismus-Bilder aus dem Archiv. Daran muss man sich gewöhnen, doch dann ist die Serie eine Freude.

Film und Serie sind bei Warner erschienen.

 

„The Immigrant“ von James Gray – TV-Premiere am 14. 12. bei Arte

Immigrant james Gray Marion Cotillard

James Grays Film „The Immigrant“ hätte die Kinoleinwand verdient gehabt – in Deutschland erschien der Film direkt auf DVD, jetzt erlebt er seine TV-Premiere. Er erzählt vom Leidensweg einer jungen Polin, die im New York des Jahres 1921 zu überleben versucht.

Ein trügerisches Bild des Willkommens: Die Freiheitsstatue ragt in den Himmel, aber sie wirkt im Nebel nur schemenhaft – und ist auch noch von hinten zu sehen. Der amerikanische Traum scheint in Sichtweite und dennoch weit entfernt im ersten Moment des Films „The Immigrant“. Die junge Polin Ewa (Marion Cotillard) kommt 1921 in New York an, auf der Suche nach einem besseren Leben. Doch ihre mitreisende Schwester wird wegen Verdachts auf Lungenentzündung gleich in Quarantäne behalten, man droht ihr, sie zurückzuschicken – auch Ewa, denn der Einwanderungsbehörde kommen Gerüchte zu Ohren, sie habe sich auf der Überfahrt von Europa als Frau „von niederer Moral“ erwiesen. Vor der Abschiebung bewahrt sie nur der mysteriöse Bruno Weiss (Joaquin Phoenix), der seine Kontakte spielen lässt, Bestechungsgeld zahlt und Ewa von der Hafeninsel Ellis Island mit in die Stadt nimmt. Der scheinbare Menschenfreund hat ganz andere Motive – dass er für ein Theater attraktive Tänzerinnen anwirbt, ist nur die halbe Wahrheit.

Der amerikanische Regisseur und Autor James Gray, Jahrgang 1969, ist so etwas wie ein Heimatfilmer: Seine Werke „Little Odessa“ (1994), „The Yards – Im Hinterhof der Macht“ (2000) und „Helden der Nacht“ (2007) erzählen von Familienstrukturen, von Polizei und Gewerkschaften, aber immer auch von Grays Geburtsstadt New York, vom Leben dort und der (meist düsteren) Atmosphäre. Gray, dessen Großeltern aus der Ukraine stammen, schildert nun die Geschichte einer schwierigen Heimatsuche und konzentriert sich dabei ganz auf die Hauptfigur. Man erlebt New York durch Ewas Augen: als Labyrinth schäbiger Hinterhöfe, beengter Wohnungen und karger Behördenzimmer. Kameramann Darius Khondji („Sieben“, „Amour“) findet atmosphärische Bilder, zart getönt in Sepiabraun, aber ohne nostalgische Färbung – das 1921 des Film ist auch bildlich im Hier und Jetzt verankert.
New York ist hier eine Welt der strengen Teilung zwischen Haben und Nichthaben – und es ist eine Männerwelt, in der Ewa nur ihren Körper als Währung einsetzen kann. Bruno macht sie zur Prostituierten, und Ewa wehrt sich nicht, weil sie für sich und vor allem ihre Schwester zu allem bereit ist. Gray macht daraus kein Rührstück – er zeigt einfach, wie sich eine Person einer katastrophalen Situation stellt und dabei enorme Stärke beweist. Die Figuren sind vielschichtig: Marion Cotillard spielt Ewa anrührend, zelebriert aber keine Leidens-Leistungsschau. Joaquin Phoenix spielt einen Zuhälter, der sich langsam in Ewa verliebt, vor allem wohl in ihre Integrität, die ihm so fern ist – am Ende scheint Bruno in Selbsthass zu köcheln. Ein Varieté-Magier (Jeremy Renner) scheint eine Ausflucht aus Ewas Misere zu sein, aber der Film macht es sich nicht so simpel, einfach einen besseren Mann als Rettung anzubieten.

Mittwoch, 14.12., 20.15 Uhr, Arte.
Auf DVD ist der Film bei Universum erschienen.
Die Fotos stammen von Arte France/Wildside.

 

Kirk Douglas wird 100 – Glückwunsch!

img_0105Kirk Douglas

 

Schwierige, oft zwielichtige Helden waren sein Metier, Figuren, in denen es brodelte. Kirk Douglas, der als Schauspieler und Produzent immer um seine Unabhängigkeit kämpfte, wird am 9. Dezember    100 Jahre alt. Wir gratulieren.

Ein Grübchen wie in Stein gemeißelt. Ein immer etwas verkniffenes Gesicht, der Blick durchdringend, manchmal bedrohlich – nein, den Charme von Cary Grant hatte er nie. Auch nicht die artistische Grazie seines Kollegen/Freundes/Konkurrenten Burt Lancaster. Bei Kirk Douglas war alles etwas rauer und härter – unter den Hollywood-Stars seiner Zeit war er der Malocher, der sich hineinarbeitete in seine Rollen, sie mit Leben füllte und mit einer interessanten Uneindeutigkeit: Strahlende Helden waren seine Figuren so gut wie nie, meist brodelte es in ihnen, Zorn, Trauer, manchmal blinder Ehrgeiz fraßen an ihnen: ob er nun in „Die Wikinger“ das Schwert gegen Tony Curtis schwang, in „Spartacus“ gegen das römische Imperium antrat oder in „Reporter des Satans“ als Klatschjournalist seinen Aufstieg über alles stellte. Selbst Douglas’ klassischen Heldenfiguren, etwa dem Matrosen Ned Land im Disney-Familienfilm „20.000 Meilen unter dem Meer“, traute man nicht vollends über den Weg – da war immer eine gewisse Härte spürbar.

Das nun mit einer harten Jugend zu erklären, könnte ebenso Küchenpsychologie sein wie zutreffend. Jedenfalls musste sich Douglas aus kleinsten Verhältnissen hochkämpfen. Im Armenviertel der US-Industriestadt Amsterdam wuchs Issur Danielovitch Demsky auf, Sohn eingewanderter weißrussischer Juden, Bruder von sechs Schwestern, Sohn eines lieblosen Vaters. „Zorn ist meine Energiequelle“, sagte Douglas einmal. Die Schauspielschule finanzierte er sich mit allerlei Jobs, auch als Ringer beim Jahrmarkt. Durch die Empfehlung einer Freundin aus der Schauspielschule – Lauren Bacall – erhielt er die Chance beim Film. Er nutzte sie mit intensiven Darstellungen oft finsterer Figuren: eine seltene Verbindung von „leading man“ und Charakterdarsteller.

Der Ruhm war für Douglas nicht zuletzt die Chance auf das, was ihn immer antrieb: Unabhängigkeit. 1955 gründete er als einer der ersten Hollywoodstars, dem Beispiel Burt Lancasters folgend, eine eigene Produktionsgesellschaft („Bryna“, benannt nach seiner Mutter). 19 Filme brachte Douglas auf den Weg, darunter den furiosen Antikriegsfilm „Wege zum Ruhm“, für den er Stanley Kubrick engagierte – auch für „Spartacus“. Danach allerdings schwor Kubrick, nie wieder einen Film im Rahmen des Hollywood-Systems (oder mit Douglas) zu drehen. Douglas konnte auch ein harter Hund sein, der sich einmischte, stritt und sich mit der Kino-Industrie anlegte: Als der politisch linke Drehbuchautor Dalton Trumbo in der Zeit des Antikommunismus-Wahns nicht beschäftigt wurde, engagierte ihn Douglas für „Spartacus“ und setzte dieser „schwarzen Liste“ ein Ende.

Die 70er Jahre meinten es nicht mehr ganz so gut mit Douglas – während Kollege Lancaster im europäischen Kino bei Bertolucci und Visconti Unterschlupf fand, blieben bei Douglas die großen Altersrollen aus. Für einen Part, den er immer hatte spielen wollen, war er irgendwann zu alt – die des rebellischen Kranken in „Einer flog übers Kuckucksnest“: 1975 produzierte sein Sohn Michael, später selbst ein großer Star, den Film mit Jack Nichsolson. Mit Burt Lancaster zusammen gelang Douglas 1986 noch einmal ein großer Erfolg: „Archie und Harry“, ein nostalgischer Senioren-Gangster-Jux, der siebte und letzte Film mit Lancaster, der 1994 starb.

Douglas hat einen Schlaganfall und einen Hubschrauberabsturz überlebt, 2004 starb sein jüngster Sohn an Drogen. Einen Großteil seines Vermögens von 80 Millionen Dollar hat er mittlerweile gespendet, seit einigen Jahren lebt er zurückgezogen. Aber er mischt sich immer noch gerne ein, liberal und kämpferisch. In einem Artikel für die „Huffington Post“ kritisierte er im September Donald Trumps Wahlkampf. Er sei immer stolz darauf gewesen, Amerikaner zu sein. „In der Zeit, die mir noch bleibt, werde ich dafür beten, dass sich das nicht ändert.“

 

Im Fernsehen sind einige Filme des Jubilars zu sehen: Der melancholische Western „Snowy River“ (1982) läuft am Freitag  ab 12.30 Uhr im MDR; „Zwei rechnen ab“ mit Douglas und Burt Lancaster ist am Freitag ab 22.35 bei 3sat zu sehen. „Spartacus“ läuft in der Nacht auf Sonntag ab 1.30 Uhr im ZDF, „Der letzte Countdown“ beginnt zehn Minuten später in der ARD (und ist der schlechtere Film). Am Sonntag starten „Die Fahrten des Odysseus“ um 11.05 Uhr im MDR.

 

 

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