Film und dieses & jenes, von Tobias Kessler

Schlagwort: Ryan Gosling

„La La Land“ – das Album

La La Land

 

Ach, schade: Die schrillen, grenzparodistischen Neuversionen der 80er-Hits „I ran“ und „Take on me“, mit quietschigen Keyboards und über-enthusiastischem Gesang, sind nicht auf dem Album zum Film „La La Land“. Vielleicht hätten sie ja auch nicht hineingepasst in diese Kollektion nostalgischer, dabei ironiefreier Musical-Klänge aus einem hinreißenden Film, der mit 14 Oscarnominierungen reich (für manche überreich) beschenkt ist. Big-Band-Jazz, zarte Balladen, flotte Tanznummern und auch einen streicherumschmusten Walzer bietet dieses Album von Komponist Justin Hurwitz (Texte von Justin Paul und Benj Pasek).

Kennt man den Film nicht, der von der Liebe einer Schauspielerin und eines Musikers in Los Angeles erzählt, mag manche Nummer etwas bombastisch und kitschig wirken – vor allem „Someone in the crowd“ mit großem Chorgeschmetter. Aber hat man „La La Land“ gesehen, verbindet sich die Musik mit den Bildern im Hinterkopf und mit seiner bittersüßen Geschichte, die das ganz große Gefühl und die große Liebe beschwört, seine Figuren dann aber doch scheitern lässt, letztlich an sich selbst.

Charmant dabei ist, dass Schauspieler Ryan Gosling nicht der Stimmgewaltigste ist – bei der Los-Angeles-Liebeserklärung „City of stars“ trifft er nicht jeden Ton und wurschtelt vokal etwas vor sich hin. Das passt immerhin, im Film spielt er ja einen Pianisten. Aus dem Rahmen fällt nur ein Stück, „Start a fire“ von John Legend: Im Film ist es das tönende Beispiel dafür, dass der ambitionierte Jazzpianist sich nolens volens dem kompetenten, aber etwas langweiligen Kommerz andient – genau so klingt das Stück auch. Ein Fremdkörper auf einem ansonsten famosen Album.

La La Land: Original Motion Picture Soundtrack (Universal).
Die Szenenfotos stammen vom Verleih Studiocanal.

 

La la Land

La la Land

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La la Land

 

Fotos zu „Blade Runner 2049“

„Blade Runner 2049“ startet am 5. Oktober, der Trailer ist jetzt veröffentlicht, ebenso einige Entwürfe, Szenen- und Set-Fotos – unter anderem mit Produzent Ridley Scott und Regisseur Denis Villeneuve.
In der Fortführung von Ridley Scotts SF-Film Noir „Blade Runner“ von 1982 spielt Ryan Gosling den Polizisten K, Harrison Ford spielt wieder den Ex-Replikantenjäger Dick Deckard.

Alle Bildrechte: Sony Pictures

 

Blade Runner 2049 Photos

Blade Runner 2049 Photos

Blade Runner 2049 Photos

Blade Runner 2049 Photos

Blade Runner 2049 Photos Ryan Gosling

Blade Runner 2049 Photos Harrison Ford

Blade Runner 2049 Photos Ryan Gosling

Blade Runner 2049 Photos

Blade Runner 2049 Photos Dennis Villeneuve

 

Blade Runner 2049 Photos

 

Blade Runner 2049 Photos

 

Blade Runner 2049 Photos

 

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