Film und dieses & jenes, von Tobias Kessler

Monat: Februar 2017 (Seite 2 von 2)

Jules Herrmann und ihr Film „Liebmann“

Liebmann Jules Herrmann

Regisseurin Jules Herrmann

 

Jules Herrmann Godehard Giese Liebmann

Godehard Giese

 

Wenn er doch endlich schlafen könnte. An Lärm liegt es nicht – in dem  französischen Flachlandnest, in das sich der Deutsche Liebmann zurückgezogen hat (oder geflüchtet?), hört man höchstens den Wind sachte durch die Bäume säuseln – ganz selten schallt ein Schuss durchs Dickicht. Die Jäger, erklärt Liebmanns Vermieter, der nicht schlau wird aus diesem freundlichen, aber wortkargen Mann, dessen Französischkenntnisse davon abzuhängen scheinen, was man ihn fragt (bei Privatem sind sie nicht mehr vorhanden).

In ihrem herausragenden Spielfilmdebüt „Liebmann“ erzählt die 1970 in Saarbrücken geborene Regisseurin Jules Herrmann (plus Buch, Produktion und Schnitt) die Geschichte eines Rückzugs, von der Suche nach einem Neuanfang. Etwas nagt, vielmehr frisst an Liebmann, er mag örtlich weit weg sein von dem, was geschehen ist, aber es lässt ihn nicht los. „Du erinnerst mich an Ines“, sagt er einmal zu seiner Nachbarin – quälen ihn Liebeskummer oder gar der Tod seiner Freundin/Frau? Der Film lässt das lange rätselhaft, und wenn er auf Hintergründe blicken lässt, überrascht er immer wieder, unterläuft  Erwartungen und bricht mit Wonne den eigenen Erzählfluss: Die deutliche Annäherung seitens der netten Nachbarin wird in einem kleinen „Film im Film“ aus Kindersicht persifliert. Und wenn „Liebmann“ den Grund der Seelenqual erklärt und dabei zeitweise seinen luftigen Erzählduktus zu verlieren droht, entgeht er dieser Schwere durch einen kleinen Strindberg-Exkurs, der wie eine Parodie aufs klassische Arthouse-Bildungsbürgerkino wirkt. Wie Herrmann das alles filmisch schlüssig unter einen Hut bekommt, ist famos. Bittersüß ist „Liebmann“ und bei allem Kummer der Hauptfigur, eindringlich gespielt von Godehard Giese, auch immer wieder sehr komisch, auf stille Weise.

Ungewöhnlich ist auch die Entstehung des Films: Herrmann hat die Idee in sechs Tagen entwickelt, auf 27 Zetteln waren Handlung und einzelne Szenen skizziert – und los ging es ins nordfranzösische St. Erme in der Nähe von Reims. Herrmanns Arbeitshypothese: „Alles kann, nichts muss – und vielleicht geht alles schief.“ Man habe beim Dreh ganz auf Intuition gesetzt, „denn es gab keine  Zeit für Analyse“, sagt Herrmann bei der Vorstellung des Films im Kino Achteinhalb. Schnell musste es gehen, zum einen weil Herrmann den Dreh selbst finanziert hat (Unterstützer kamen erst später dazu) und weil Godehard Giese nur knapp drei Wochen Zeit hatte. Giese und Herrmann kennen sich seit Jahren, sind befreundet; er spielte in Herrmanns Kurzfilm „Auszeit“, 2006 im Ophüls-Wettbewerb, sie produzierte und schnitt Gieses Regiedebüt „Die Geschichte vom Astronauten“. Schmale 15 Drehtage hatten sie nun für „Liebmann“, dessen Handlung zwar vor Ort entwickelt wurde, „aber es wurde nie vor der Kamera improvisiert“, betont Herrmann. Sie wollte keinen jener betont spontan und etwas formlos wirkenden Improvisationsfilme drehen, „Liebmann“ wirkt geschlossen und buchstäblich formvollendet. Ein halbes Jahr schnitt Herrmann, die von 1999 und 2005 Regie in Potsdam studierte (und zuvor BWL in Saarbrücken), den Film – am Ende unter besonderem Druck, denn die Berlinale 2016 wollte den Film als Uraufführung zeigen, „da musste alles sehr schnell gehen“. Danach hat der Film eine Festival-Weltreise angetreten, lief unter anderem in Toronto, Mailand, Irland und Taiwan. Nur, und das verwundert Herrmann angesichts ihres in Frankreich und fast ausschließlich in Französisch gespielten Films, hält sich das Interesse von gallischen Festivals oder Verleihern in Grenzen. „Wir haben uns da lange bemüht, aber jetzt haben wir keine Lust mehr.“ Pech für die Nachbarn.

„Liebmann“ gibt es jetzt auch auf DVD, bei MissingFilm


Fotos: Sebastian Egert/MissingFilms

 

Jules Herrmann Godehard Giese Liebmann

 

Jules Herrmann Godehard Giese Liebmann

 

Tarek Ehlail über seinen Film „Volt“ mit Benno Fürmann

Benno Fürmann Volt Tarek Ehlail

Der Homburger Regisseur Tarek Ehlail legt nach „Chaostage“ (2007) und „Gegengerade“ (2011) seinen dritten Spielfilm vor: „Volt“ erzählt von einem Deutschland, das Flüchtlinge in Transitzonen sperrt. Der Polizist Volt (Benno Fürmann) tötet bei einem Einsatz einen Flüchtling – und versucht dann, die Tat zu vertuschen.

 

„Volt“ zeigt einen Staat, der am Ende ist. Wie weit liegt das für Sie in der Zukunft?

Im Film blenden wir den Satz „In naher Zukunft“ ein. Ich wollte nicht von einer bestimmten Zukunft an einem bestimmten Ort erzählen. Unsere heutige Gegenwart sollte noch erkennbar sein, der Film ist sozusagen eine mögliche Konsequenz des heutigen Szenarios.

Der Film reduziert die Welt auf wenige Schauplätze.

Er ist stilistisch vollkommen überhöht, ich wollte das so darstellen wie im Comic. Es gibt wahnsinnig viele Dinge, die wir nicht zeigen. Die nahe Zukunft entsteht für mich durch die Reduktion. Man hört von außen das Gegrolle und das Gedonner der Welt, man sieht aber nur die Welt der Polizisten und die der Transitbewohner. Ansonsten sieht man nur rauchende Schlote, Industrie, Maschinerie. Man kann sich vorstellen, wie sich die Zustände verhärtet haben und wie diese Welt ist, in der die Leute leben. Ich wollte auf keinen Fall ein Flüchtlingsdrama machen, da gibt es ja schon so viele. Es geht um eine Welt, in der sich viele Menschen Wohnraum, Bildung und Gesundheit nicht mehr leisten können, diese Tendenz gibt ist ja da. Das schafft klare Fronten, die wir hier zeigen. Da gibt es die Transitzone, dann die „gated communities“, in der die Leute versuchen, das sogenannte normale Leben zu konservieren, und die Polizisten. Die sind eigentlich arme Schweine, aber weil sie ihren Kopf hinhalten, bekommen sie auch ihr Häuschen mit Gartenparzelle und dürfen Teil dieses konservierten Lebens sein.

Was werden Polizisten von dem Film halten? Sie sind arme Würstchen, manchmal wirken sie aber auch abgestumpft und rassistisch.

Die Frage wurde auf den Festivals, wo der Film lief, schon öfter gestellt – und ich habe keine Ahnung. In München war einer von einer USK-Spezialtruppe bei einer Vorführung dabei, der fand den Film ziemlich gut. Ich will die Polizisten auf keinen Fall per se als Rassisten bezeichnet sehen. Der Jargon ist natürlich krass – Blackies, Bimbos, Zigeuner – das sind rassistische Begriffe. Aber da die Polizisten täglich sozusagen an der Front sind, ist das ein Automatismus. Ich glaube auch nicht, dass bei der Polizei nicht manchmal so gesprochen wird. Das ist aber nicht Ausdruck einer politischen Haltung.

Am Ende geht Volt und lässt das ganze System zurück – was wird denn aus ihm?

Schwer zu sagen. Er hat ja nichts anderes gelernt. Es gibt für ihn keine wirkliche Läuterung, keine neue Perspektive. Er ist ein Geächteter, aber wichtig ist es, wie es emotional für ihn weitergeht. Volts Welt ist eine völlig erkaltete ohne Emotionen, was die Tat nicht weniger schrecklich macht. Im Grunde ist es allen egal, ob da noch ein weiterer Transitbewohner sein Leben verliert. Hätte Volt den Mord am Anfang gestanden, wäre vielleicht gar nicht viel passiert. Aber das Schuldgefühl hat ihn nicht mehr losgelassen – in dieser Welt ist Schuldgefühl für ihn enorm irritierend. So grausam das klingen mag – aber durch sein Martyrium hat er am Ende spüren können, dass er doch noch ein Mensch ist. So verroht die Welt sein mag, empathische Gefühle können sich immer durchsetzen.

Gab es einen speziellen Ausgangspunkt für den Film?

Es dauert ja ewig, bis so ein Film fertig ist, was vor allem an der langen Drehbuchentwicklung liegt. Aber nach „Gegengerade“ wollte ich unbedingt einen bewusst politischen Film machen, auch wenn Filme im Grunde ja immer politisch sind. Ich wollte ursprünglich, wegen der Lage meiner saarländischen Heimat an der französischen Grenze, ein Szenario schreiben, dass sich an die Pariser Unruhen 2005 anlehnt. In meinem Entwurf bringt ein Mann an der Grenze einen Mann um und löst in Deutschland dadurch soziale Unruhen aus wie in Paris 2005. Die Gegenwart hat das aber immer wieder eingeholt, so dass wir es angleichen mussten. Die Grundidee war aber immer, dass in Deutschland wieder Grenzzäune errichtet werden, dass kontrolliert wird und man von dem offenen Europa wieder wegkommt. Ich kam immer wieder zu dem Thema, wenn ich in Saarbrücken an den alten Grenzstationen an der Goldenen Bremm vorbeigekommen bin und mir vorstellt habe, wie das wäre, wenn die die wieder öffnen.

Ausschließen kann man da ja nichts.

Die politischen Verhältnisse sind abgefahren, die Stimmung generell total aufgeheizt. Die Wahl von Donald Trump ist natürlich furchtbar, aber es nervt mich, dass alle so tun, als hätte man das nicht ahnen können. Alle sind jetzt wahnsinnig pikiert über den grassierenden Hass – aber ist doch klar, wenn sich jeder Idiot bei Facebook auskotzen kann. Der Hass und die Gewalt waren ja immer schon da.

Gab es filmische Vorbilder für „Volt“? Ich musste ein paar Mal an John Carpenter denken, an „Assault“ oder „Die Klapperschlange“.

„Die Klapperschlange“ ist natürlich großartig, den Film würde ich immer als Vorbild akzeptieren. Die Figur Snake Plissken ist ein Mega-Antiheld. Den zweiten Teil, den viele ja nicht mögen, finde ich auch gut. Allein für den letzten Satz „Willkommen in der Steinzeit“ lohnt der sich. Was mich aber auch inspiriert hat, war „Children of Men“ mit einer Welt, in der keine Kinder mehr geboren werden. „Blade Runner“ ist auch fantastisch, weil er eine Welt in völliger Dunkelheit entwirft. Meinen Film wollte ich stilistisch auch überhöhen – die Möglichkeit, fliegende Autos wie in „Blade Runner“ zu bauen, hatten wir natürlich nicht. Wir wollten eine Art Retro-Futurismus erschaffen, nicht auf Grundlage der Frage „Was werden wir in der Zukunft noch alles haben“, sondern: „Was werden wir alles nicht mehr haben?“.

Die elektronische Musik und das Sound-Design von Alec Empire sind sehr effektiv.

Das war eine spektakuläre Arbeit. Er ist ein Wahnsinniger im besten Sinne des Wortes. Er hat das in vier Wochen durchkomponiert und der Welt des Films wirklich einen ganz eigenen Klang gegeben.

Wie groß war die Produktion?

Das Ganze war extrem sportlich. Wir haben gut drei Wochen gedreht, das ist sehr wenig, da muss man schon kämpfen. Aber ich bin der Letzte, der sich bei einer Kinovorführung hinstellt und jammert, wie hart die Bedingungen waren. Am Ende ist man immer nur dem Werk Rechenschaft schuldig – und dem Publikum ist die Zahl der Drehtage ja egal. Man muss mit dem auskommen, was man hat.

Das Gebäude am Ende mit dem Bundesadler – wo steht das denn?

Danach fragen so viele. Das ist das ehemalige Flughafengebäude in Ossendorf in Köln. Das Ende der Welt liegt also in Nordrhein-Westfalen.

Es wurde auch in Neunkirchen gedreht, an den alten Hochöfen?

Ja klar, als Saarländer erkennt man das – aber, wie gesagt, ich wollte den Film nirgendwo verorten.

 

 

Alec Empires Filmmusik ist auf CD erschienen.

Alle Fotos: Felix Gemeiner/Augenschein Filmproduktion

 

Benno Fürmann Volt Tarek Ehlail

Benno Fürmann Volt Tarek Ehlail

Benno Fürmann Volt Tarek Ehlail

„Operation Anthropoid“ von Sean Ellis

Operation Anthropoid

 

Am 27. Mai 1942 wird Reinhard Heydrich, der „Schlächter von Prag“ und führende Organisator des Holocaust, bei einem Anschlag in Prag schwer verletzt. Acht Tage später stirbt er, zugleich spürt das NS-Regime die Attentäter, tschechische Widerstandskämpfer, in einer Kirche auf. Dem Angriff deutscher Soldaten halten die Männer dort einige Stunden stand, bevor sich die letzten vier das Leben nehmen. Die Geschichte dieses Anschlags, den die tschechische Exilregierung in London unter dem Operationsnamen „Anthropoid“ geplant hatte, erzählte Regisseur Lewis Gilbert 1975 im heute fast vergessenen Film „Operation Daybreak“.

Nun hat sich sein Kollege Sean Ellis der historischen Episode gewidmet, lange recherchiert und in Prag gedreht. Sein Film „Operation Anthropoid“, ist packend – wenn auch nicht durchweg. So virtuos spannend wie etwa Bryan Singer im Stauffenberg-Film „Operation Walküre“ erzählt Ellis nicht; er lässt seine Hauptfiguren (gespielt von  Cillian Murphy und Jamie Dornan) etwas unmotivierte Romanzen erleben und verzettelt sich in der Vorbereitungsphase des Attentats. Interessanter sind da die Spannungen unter den Widerstandskämpfern, von denen manche am Sinn des Attentats zweifeln, weil sie die Rache der Nazis fürchten, zu Recht: Nach dem Tod Heydrichs löschten die Nationalsozialisten ganze Dörfer aus.

Manche Längen hat der Film, gleichzeitig verstört er durch eine Folter- und eine Selbstmordszene, die schwer zu ertragen sind. Dann wieder nimmt er sich einige Wirkung durch verbrauchte Klischees: Eine Figur, die anfangs mit großer Angst kämpft, wächst im actionlastigen Finale über sich hinaus. Und wohl in keinem Kriegsfilm seit den 60er Jahren hat man so viele deutsche Soldaten unentwegt „Los Los!“ und „Schnell Schnell!“ schreien hören. Sehenswert ist der Film dennoch, nicht zuletzt durch Cillian Murphy, der einen der Attentäter spielt: nicht als glühenden, mitreißenden Idealisten, sondern als grimmigen, entschlossenen Mann, der ahnt, dass er nicht mit dem Leben davonkommen wird.

Auf DVD und BD bei Universum Film.
Extras: ein halbstündiger Drehbericht mit gegenseitigen Lobpreisungen der Darsteller, aber auch einem interessanten Exkurs über die Bauten und Kostüme.
Fotos: Universum

 

Cillian Murphy Operation Anthropoid

 

Jamie Dornan Operation Anthropoid

 

Cillian Murphy Operation Anthropoid

Regisseur Jochen Alexander Freydank über „Der Bau“

kafkas der bau

Der Regisseur Jochen Freydank, aufgenommen am 21.01.2015 beim 36. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken.
Foto: Oliver Dietze

„Den Film muss nicht jeder mögen. Aber ich musste ihn einfach machen“, sagt Jochen Alexander Freydank. „Der Bau“ ist ein schwerer Brocken – und ein Herzensprojekt für den Regisseur, Autor und Produzenten. Mit 16, 17 hatte er Kafkas Erzählung „Der Bau“ gelesen, die ihn nie los ließ, und die er lange in ein Drehbuch umzuformen versuchte. „Vor zehn Jahren hatte ich endlich eine Fassung, bei der ich glaubte, den Stoff geknackt zu haben.“ Aus dem dachsartigen Tier bei Kafka wird bei ihm ein Mensch, das Thema bleibt: Rückzug, Angst, Isolation.

Kein Stoff für eine Sommerkomödie – entsprechend mühselig war die Finanzierung, bei der Freydank auch sein Oscar von 2009 für den Kurzfilm „Spielzeugland“ nicht entscheidend weiterhalf. „Es ist eben ein ungewöhnliches Projekt – und mein Entschluss, viel von Kafkas Sprache mithineinzunehmen, hat die Sache nicht einfacher gemacht.“

Nach Jahren hatte Freydank, der 2010 den SR-Tatort „Heimatfront“ inszenierte, das Budget zusammen, nachdem zuletzt noch das Saarland als Unterstützer und der SR als Ko-Produzent mit einstiegen. Um die 750 000 Euro hat der Film nun gekostet. „Ein Fernsehspiel kostet das Doppelte“, sagt Freydank, der hier gegen die klassische Kino-Regel verstieß, nie das eigene Geld zu investieren: In die letzte Lücke hat er „sein Erspartes rinjesteckt“, sagt der Berliner. „Darum habe ich mich nicht gerissen, aber jetzt denke ich nicht mehr darüber nach – es musste sein.“

Vor genau vier Jahren begannen die Dreharbeiten auf dem Gelände der Industriekultur Saar in Göttelborn, wo der Film fast vollständig entstand, abgesehen von einem Tag in Luxemburg und einem Ausflug in die Völklinger Hütte. „Irre kalt war es“, sagt Freydank, „es gab keinen Moment mit Sonnenschein“. Erfreulicher war die Logistik: „Im Umkreis von einem Kilometer hatten wir 20 Drehorte, zum Teil natürlich, zum Teil gebaut. Normalerweise geht ein Drittel der Drehzeit ja für den Umzug von Ort A nach B drauf – da haben wir viel Zeit gespart.“

Die Hauptrolle des Films spielt Axel Prahl, der jene überraschen wird, die ihn vor allem aus dem Münsteraner „Tatort“ kennen – man begleitet Prahl, in jeder Einstellung zu sehen, beim Abgleiten in die Paranoia, beim Zusammenbruch, beim Mord. „Er spielt ja sonst anderes, aber ich wusste, dass er das kann“, sagt Freydank, „er hat schnell zugesagt, meinte aber selbst , dass das ein harter Brocken ist, Kafkas Sprache ist ja nicht ohne“. Auch Josef Hader als Hausmeister war schnell dabei – solche Zusagen seien Glücksmomente gewesen in einer Planungsphase mit „dunklen Momenten, auch wenn ich jetzt keine Sekunde bereue“.

1.2.,  23.35 Uhr, Arte.

 

kafkas der bau

Franz (Axel Prahl) in seinem Bau. © Mephisto Film/Manuela Meyer/Foto: SR

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